Sexismus, Geschlechterrollen, Heteronormativität

Wer der Ansicht ist, dass beim Flirten Hartnäckigkeit und Aufdringlichkeit entscheidende „Erfolgsfaktoren“ sind, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vor der Tür landen, bevor der Abend gelaufen ist.

Wer findet, dass knappe Bekleidung so etwas wie eine Einladung oder Legitimation zum ungefragten Anfassen ist, hat hier nichts verloren und bekommt von uns Stress.

Wer zu wissen glaubt, „was Frauen doch insgeheim wollen“ und demnach handelt, irrt und sollte lieber zuhause bleiben.

Wer der Meinung ist, dass das (zugeschriebene) Geschlecht eines Menschen seine gesellschaftlichen Chancen und Selbstenftfaltungsmöglichkeiten bestimmen soll, denkt rückschrittlich und wird hier keine Freunde finden.

Wer anderen Menschen am liebsten vorschreiben würde (1) wer sie sind; (2) wie sie sich fühlen sollen; (3) wen und wie sie lieben und dann auch noch von Genderwahn spricht und, dass doch auch mal gut sei mit der Emanzipation, verkennt die Realität, ist selbst wahnhaft oder trägt ideologische Normvorstellungen in sich, die wir im Epplehaus gruslig finden.