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Antisemitismus im Deutschrap

11 November-19:00 - 21:00

Antisemitische Straftaten sind in Deutschland auf einem neuen Höchststand, „Jude“ gilt wieder als gängiges Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen und gleichzeitig zählt Hip-Hop nach wie vor zur einflussreichsten Jugendkultur überhaupt. Nicht erst seit der Auflösung eines der größten deutschen Musikpreise, des Echos, aufgrund antisemitischer Zeilen zweier bekannter Rapper steht das Musikgenre unter Verdacht und Beobachtung. Aber haben wir es wirklich mit einem Problem des Genres zu tun, oder spiegelt Rap nur etwas, was in der Gesellschaft allgemein vorhanden ist und zunimmt? Der Vortrag gibt einen Überblick über Antisemitismus im deutschen Rap und unternimmt eine kultursoziologische Einordnung des Phänomens.

Der Referent Konstantin Nowotny hat Soziologie in Leipzig, Dresden und New York City studiert und ist freier Journalist und Redakteur bei der Wochenzeitung „der Freitag“. Zur Zeit befindet er sich mit einem Recherchestipendium in Israel und arbeitet für die israelische Tageszeitung „Haaretz“.

Die Veranstaltung wird online auf Zoom stattfinden, unter folgendem Link:  https://us02web.zoom.us/j/89835675156  Kenncode: 345655