Bundesfreiwilligendienst im Epplehaus

Das Jugendzentrum Epplehaus in Tübingen bietet ab 01.09.2019 eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Wir suchen für ein Jahr eine_n einsatzfreudige Bewerber_in ab 18 Jahren. Der Besitz eines Führerscheins, generelle handwerkliche Vorkenntnisse auch im Bereich der Veranstaltungstechnik und grundlegende PC-Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.
 
Wir bieten : einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit viel Eigenverantwortung, die Möglichkeit zum Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen: Büroarbeiten, Homepagebetreuung, Grafikbearbeitung, handwerkliche Tätigkeiten, hausmeisterliche Tätigkeiten, Veranstaltungsbetrieb…
Teilbereiche des Aufgabenfelds können an die individuellen Fähigkeiten der/des Bewerber_in angepasst werden.
 
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
E-mail an: team@epplehaus.de oder per Post an: Jugendzentrum Epplehaus, Postfach 1765, 72007 Tübingen

Ab jetzt Kneipe jeden Montag

Einladung zur Montagskneipe

Wo? im Epplehaus

Wann? jeden Montag ab dem 8. April; geöffnet ab 19 Uhr – Ende offen

Warum? Wir wollen einen Raum für regen Austausch, spannende Diskussionen, nette Gespräche, Vernetzung und gute Musik schaffen, alternativ zu unserem üblichen Veranstaltungs- und Tanzprogramm.

Es wird Sitzmöglichkeiten, Sofas, kalte Getränke, Musik, Spiele, Tischkicker und wöchentlich wechselndes Programm geben. Eure Ideen sind willkommen.

Einmal im Monat wird in diesem Rahmen politischer Input organisiert. Mehr dazu wird noch bekannt gegeben.

Wer will darf Essen mitbringen. Manchmal kochen wir.

Kommt vorbei, fühlt euch wohl.

Wir freuen uns auf euch.

Gegendemo AfD in Burladingen am Samstag

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Zu den Protesten rund um die AfD-Veranstaltung in Burladingen, gibt es eine gemeinsame Zuganreise aus Tübingen:

Zugtreffpunkt Tübingen
DATUM: Sa, 09.02.2019
ZEIT: 11:15 Uhr
ORT: HBF Tübingen

Nehmt Eure Freund*innen mit +++ Druckt den Flyer aus und verteilt ihn +++ Alle gemeinsam gegen die AfD!

Hier der Aufruf der Antifaschistischen Aktion [Aufbau] Tübingen:

Am Samstag, 09.02.2019 planen einige Rechtsausleger aus der AfD eine Veranstaltung in Burladingen (Zollernalbkreis) abzuhalten. Die VeranstalterInnen können dem sog. „Flügel“ um Björn Höcke zugerechnet werden und sind in Baden-Württemberg als ErstunterzeichnerInnen des „Stuttgarter Aufrufs“ bekannt. Es handelt sich dabei vor allem um das offen faschistische Segment der rechtspopulistischen Partei, welche mithilfe völkischer Rhetorik einerseits zu provozieren und gleichzeitig die konsequente Umsetzung des parteipolitischen Programms der AfD versucht.
Dabei sind diese Figuren mit Nichten als Hardliner Ihrer Partei zu verkennen. Vielmehr entblößt sich in deren Ausschweifungen das menschenfeindliche Potential der sog. „Alternative für Deutschland“ in unverblümter Art und Weise und bringt neben völkischen Rassismus und Antisemitismus auch zu Tage, das weite Teile der Gesellschaft aber auch gar nichts von der AfD zu erwarten haben. Als Arbeitnehmer*innen profitieren wir in keinster Weise von der AfD! Im Gegenteil: Durch Kürzungen von Sozialleistungen, Erhöhungen der Steuern für die Klasse der Lohnabhängigen bei gleichzeitigem wirtschaftlichen Protektionismus würde sich unsere Lage noch weiter verschlechtern.
Mit Christina Baum als Rednerin steht die Anmelderin einer Demo in Kandel auf der Rednerliste, auf welcher offene Faschisten den Schulterschluss mit Rechtspopulisten und einigen Teilen der Bevölkerung mimen. Geeint und koordiniert wird dies von der AfD, als Motor der aktuellen Rechtsentwicklung unserer Gesellschaft und als Profiteur dessen gleichermaßen.
Nicht nur durch die dezentrale Lage von Burladingen, erhoffen sich die Verantwortlichen einen reibungslosen Ablauf ihrer Veranstaltung. Es ist kein Zufall wenn sich der Blick der VeranstalterInnen auf diesen Ort richtet, nachdem sie in Ulm abgeblitzt sind: Der Bürgermeister Harry Ebert besitzt als ehemaliger Polizist mittlerweile ein Parteibuch der AfD, wurde er doch als parteiloser Kandidat in sein Amt gewählt.
Im Zuge der bevorstehenden Europa- und Kommunalwahlen versucht die AfD sich nun auch auf lokaler Ebene zu festigen, um dort eine weitere Bühne für ihre blau-braune Hetze zu nutzen.

Somit steht fest: Rechte Hetze werden wir auch in Burladingen nicht dulden! Wir wollen den Rechten dort wo sie auftreten entschlossen begegnen und müssen uns dem Rechtsruck entgegenstellen wo auch immer dieser Ausdruck findet. Wir werden die Proteste vor Ort unterstützen.
Dem Rassismus keinen Raum und den Hetzern keine Ruhe!

antifaaufbautue.blogsport.de

Aufruf gegen den AfD Neujahresempfang

Aufruf gegen den AfD Neujahresempfang

Am 08.02.2019 ist es wieder soweit: Der AfD – Kreisverband Reutlingen lädt zum fünften mal in Folge zum Neujahrsempfang in den städtischen Spitalhof. Auch in diesem Jahr ist damit zu rechnen, dass dieses Event der rechten Szene in Reutlingen und Umgebung erneut zur Vernetzung zwischen Parteifunktionären und rechten Kräften jeglicher Couleur dienen wird. Wieder mal ein Anlass unseren Protest gegen
diese Partei und deren Ideologie auf die Straße zu tragen!

Gemeinsam und solidarisch!

Lasst uns also der AfD gemeinsam und entschlossen entgegen treten! Wir sind mit allen solidarisch, die ihren Protest gegen die AfD am Tag des AfD-Neujahrsempfangs auf die Straße tragen. Dabei ist
uns ein kreativer und vielfältiger Ausdruck wichtig, denn jede*r soll Teil unseres Protests sein können!

Gegen die „Alternative für Deutschland“!

In Zeiten in denen die AfD nunmehr in allen Landtagen vertreten ist, ist es besonders wichtig wiederholt darauf aufmerksam zu machen, dass die AfD keine gewöhnliche Partei ist. Sie ist in großen Teilen nicht weniger rechtsextrem als die NPD oder die sogenannte „Identitäre Bewegung“, doch verpackt sie dies deutlich geschickter. Sogar der „Verfassungsschutz“ hält es mittlerweile für opportun, eine „Beobachtung“ der AfD in den Raum zu stellen und bei den Jungen Alternativen in Teilen zu praktizieren.
Die AfD ist eine Partei, die rassistische und menschenverachtende Anschauungen vertritt und verbreitet. Sie hetzt gegen all jene Menschen, die nicht in ihr rückwärtsgewandtes Weltbild passen,
egal ob Geflüchtete, Menschen anderen Herkunft oder Hautfarbe. Auch ist sie sicher keine Partei „des kleinen Mannes“. Dazu reicht ein kurzer Blick in ihr Wahlprogramm. Hier wird maßgeblich
Politik für Konzerne vorgestellt. Ganz egal sind die Belange sozial benachteiligter oder armer Menschen. Darüber hinaus wird öffentlich versucht, die AfD als Partei der Frauenrechte zu etablieren, aber sie ist in ihrem Frauen- und Familienbild zutiefst sexistisch und frauenverachtend.
Die Rechte der Frau sind für die AfD nur so lange von Interesse, wie sie diese gegen „Ausländer“ verteidigen können. Sie wollen ein Verbot von Abtreibungen und diskreditieren somit jedes Recht einer Frau auf individuelle Selbstbestimmung. Sexistisch ist ebenso der Hass auf Schwule, Lesben, Trans- und Intersexuelle Menschen.

Gründe gibt es viele, um auch in Reutlingen gegen die AfD auf die Straße zu gehen. Jede*r von uns hat seine persönlichen. Lasst uns diese Gründe bündeln und in einem gemeinsamen und solidarischen Protest auf die Straßen Reutlingens bringen!

Kommt alle zur Demonstration und der anschließender Kundgebung!
Erzählt es euren Bekannten, Kolleg*innen, Freund*innen und Familien!

Der AfD kein städtisches Gebäude und auch keines sonst!
Für ein gutes Leben für alle Menschen!

Demonstration: Freitag, 08.02.2019 17:00 Uhr Hauptbahnhof
Kundgebung: Freitag, 08.02.2019 18:00 Uhr Marktplatz

Ernst & Karola Bloch Woche / AlDi

Nächste Woche ist Ernst und Karola Bloch Woche!
Wir sind am Donnerstag selbst mit einem Stand beim Alternativer Dies Universitatis (AlDi) im Clubhaus (Wilhelmstraße 30) – schaut auf einen Kaffee oder Tee vorbei!
Pünktlich zum Semestereinstieg gibt es die ganze Woche über zahlreiche Vorträge, Filme und Workshops u.A. zu den Themen Feminismus, Rassismus, Hausbesetzungen und Kapitalismus.
https://www.facebook.com/BlochWochen/events
https://www.stura-tuebingen.de/bloch-woche

*Aufruf zur Climate March Demonstration am 20.10.2018 in Tübingen*

In diesem Sommer ist die Klimafrage bei allen angekommen: Absurde Dürren
auch in Deutschland, Warnungen vor Kippmomenten und einer Erderwärmung
um tödliche 5°C, dann die gewaltvolle Räumung des Hambacher Walds. All
das sind bereits Auswirkungen des Klimawandels. Sie lassen uns das
Ausmaß dessen erahnen, was in Zukunft auf uns zukommen wird.

Doch wir lehnen es ab, abzuwarten und in Zynismus zu verfallen!
Klimawandel ist kein Schicksal – Klimawandel wurde und wird nach wie vor
von Menschen gemacht. Paradebeispiel dafür ist die Energiegewinnung aus
Braunkohle: Obwohl es sich dabei um die klimaschädlichste Form der
Stromerzeugung handelt, obwohl sich im Rheinland die größte CO2-Quelle
Europas befindet, obwohl ein schneller Braunkohleausstieg sinnvoll, ja
sogar rentabel gestaltet werden könnte, zögert der Braunkohleweltmeister
Deutschland in diesem Punkt noch immer. Währenddessen heizt sich unser
Planet immer weiter auf und unser Naturerbe wird irreversibel geschädigt.

Aber es sind auch Protest und Alternativen, die von Menschen gemacht
werden. Sei es der jahrelange, hartnäckige, heldenhafte Protest im
Hambacher Forst, sei es die gewachsene Tübinger Initiative: Wo immer
sich lokal Menschen zusammenfinden, um Klimawandel und Profitlogik
entgegenzutreten, tun sie das auch in einem Bewusstsein, dass es um
globale Probleme geht.

Besonders verheerend ist nämlich, dass die Klimakrise vor allem
diejenigen trifft, die am wenigsten dazu beigetragen haben. In
den Ländern des Globalen Südens sind die Auswirkungen des Klimawandels
durch Wetterextreme schon jetzt besonders stark und drängen Menschen in
Armut und Migration. Globale Ungerechtigkeit ist einerseits Teilursache
des menschengemachten Klimawandels, andererseits wird sie durch ihn
immer weiter zugespitzt. Allein deshalb ist unsere politische
Einmischung, die über die Konsumkritik hinausgeht, dringend nötig!

In Deutschland tagt zur Zeit die „Kommission für Wachstum,
Strukturwandel und Beschäftigung“, die als Kohlekommission einen Plan
für den Braunkohleausstieg Deutschlands erarbeiten soll. Neben ihrem
paradoxen Namen weist sie noch weitere Mängel auf: Überwiegend
Wirtschaftsvertreter*innen verhandeln hier mit Politiker*innen. Und auch
wenn Umweltschützer*innen mit dabei sind – diejenigen, die die
Hauptfolgen tragen, weil sie etwa zum ärmeren Teil der Weltbevölkerung
gehören, sitzen nicht mit am Tisch. Doch die Gefahr besteht, dass die
Ergebnisse dieser ‚Kohlekommission‘ weitreichende Bedeutung haben werden.

Wir sehen nur eine Lösung: Die richtige Antwort auf dieses geschlossene,
fehlerhafte, aber möglicherweise bedeutende Gremium muss Transparenz,
Einmischung, Öffentlichkeit sein. Es braucht uns! Es muss jetzt unser
gemeinsames Ziel sein, den Druck aus der Gesellschaft zu erhöhen und
aufrechtzuerhalten, um den Ausstieg aus der Kohle politisch zu
erzwingen. Die Zeit der Zugeständnisse an die Profitinteressen der
einzelnen Konzerne muss ein Ende finden! Die richtigen Entscheidungen,
die allen Menschen auf unserem Planeten eine gute Zukunft ermöglichen,
müssen jetzt getroffen werden!

Dafür gehen Menschen bundesweit auf die Straßen, in Wälder, in
Kohlegruben. Auch in Tübingen schließen wir uns der Klimabewegung an und
demonstrieren gemeinsam am 20.10. für den schnellen Braunkohleausstieg
und eine klimagerechte Welt. Mit Euch?

Teilt unseren Aufruf, werdet Unterstützer*in (siehe
climatemarchtübingen.wordpress.com), und kommt natürlich mit Euren
Freund*innen um 13:00 Uhr auf den Europaplatz!

Wir fordern den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle. Er ist möglich und nötig!

Wir solidarisieren und mit den Besetzer*innen im Hambacher Forst. Wir
verstehen Euren Kampf, er ist unserer!
Wir stehen auf für globale Klimagerechtigkeit und Energiedemokratie. Das
ist eine Welt, in der wir leben wollen!

Ende Gelände Tübingen, 25.09.2018