Vorläufige Schließung

Hey ihr alle!

Wir hoffen ihr habt es euch zu Hause gemütlich gemacht und verbringt die Tage mit jenen Aktivitäten zu denen man sonst nicht kommt. Sei es ein gutes Buch, Sport oder einfach mal in sich zu gehen. Wir müssen uns leider bis vorläufig Ende der Sommerpause von Gästen und Veranstaltungen verabschieden. Es ist nicht oft genug zu betonen in diesen Zeiten den sozialen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren um unsere Mitmenschen zu schützen!

Jedoch werden wir die Zeit so gut es geht nutzen, jetzt heißt es Platz für ganz viel Kreativität und neue Projekte schaffen! Online werden wir euch weiterhin auf dem Laufenden halten und immer wieder für Input sorgen.

Wir sind zuversichtlich nach der Sommerpause wieder mit fabelhaften Events durchzustarten und diese Krise Stück für Stück hinter uns zu lassen. Zusammen kriegen wir das hin! Ihr wisst was nun zu tun ist. #flattenthecurve

Bleibt gesund& solidarisch, euer Epplehaus

Tübinger Aufruf „Bleiberecht statt Abschiebung“

Wir unterstützen im Bündnis rund um Bündnis Bleiberecht diese Petition – jetzt unterzeichnen!

Seit der Verabschiedung des „Geordnete-Rückkehr-Gesetzes“ im Sommer 2019 setzt die Bundesregierung noch mehr auf Abschiebung als bisher. Von Abschiebung bedroht oder betroffen sind auch viele Geflüchtete, die gut in Deutschland integriert sind und sich in Ausbildung oder Arbeit befinden. Wir fordern einen anderen Umgang mit Menschen, die zur Flucht vor Kriegen, Menschenrechtsverletzungen, Elendsverhältnissen oder Umweltzerstörung gezwungen waren. Statt einer Politik und Verwaltungspraxis, die möglichst hohe Abschiebungszahlen erzeugt, wollen wir, dass jeder Einzelfall wohlwollend auf eine Bleibeperspektive geprüft wird.

Mehr Infos unter:

https://www.openpetition.de/petition/online/tuebinger-aufruf-bleiberecht-statt-abschiebung

 

Nachttanzdemo – Weg mit dem Patriarchat!

Weg mit dem Patriarchat! Infos zum internationalen Frauen- und Queerskampftag am 8. März:

Kommt am Vorabend des internationalen Frauen- und Queerkampftages zu einer queerfeministischen Nachttanzdemo, um die vorherrschenden Verhältnisse anzugreifen und für eine solidarische Gesellschaft einzustehen.
Treffpunkt: Samstag 07.03.2020 um 18 Uhr in der Karlstraße Tübingen

Was ist Queer(-feminismus)?
Queerfeminismus möchte mehr als die bloße Gleichstellung von Geschlechtern. Stattdessen sollte die Kategorie Geschlecht in ihrer bunten Vielfalt betrachtet werden, da die Einteilung in Männer und Frauen viele Menschen ausschließt, verletzt und beschränkt. Die Zuordnung zu einem Geschlecht darf keine Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe sein! Frauen, Lesben, Inter-, Trans -, Agender und Nicht-binäre Personen (FLITAN*) werden im alltäglichen Leben nicht ernstgenommen, auf der Straße sexuell belästigt, angegriffen oder sogar ermordet.
Sobald die Körper von FLITAN* nicht der Vorstellung und Logik von zwei Geschlechtern entsprechen, sind sie Gewalt ausgesetzt. Sie müssen juristische, medizinische oder psychologische Eingriffe über sich ergehen lassen. Ein Beispiel dafür ist die bis heute andauernde Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen.
Auch finden immer noch Operationen an intersexuellen Menschen statt, denen dadurch oft schon im Kleinkindalter ein Geschlecht aufgezwungen wird, unter dem sie häufig ein Leben lang leiden.
Diese Fremdbestimmung über Körper, die in besonderem Maße FLITAN* betreffen, muss aufhören!
Wir kämpfen für die Selbstbestimmung und die Vielfalt des eigenen Geschlechts, des Körpers, der Beziehungsformen und der sexuellen Orientierung.
Der 8. März als Frauen- und Queerskampftag gegen das Patriarchat
Es geht darum, unterdrückende Strukturen wie das Patriarchat sichtbar zu machen und aufzubrechen. Denn es schadet nicht nur Frauen wie am 8. März oft thematisiert. Es schadet allen FLITAN* und insgesamt dem solidarischen Zusammenleben aller Menschen. Die Entwertung und Unterdrückung von allem, was nicht einem männlichen Ideal entspricht, muss aufhören. Wir müssen solidarisch der Herabwürdigung sämtlicher Geschlechtsidentitäten entgegentreten. Wir wollen aufmerksam machen auf die vor allem von FLITAN* geleistete unbezahlte Reproduktions- und Fürsorgearbeit. Dazu zählen zum Beispiel die Pflege- oder Hausarbeit sowie die emotionale Arbeit in Beziehungen.
Unser Feminismus ist intersektional!
Wir halten die Verbindung mit anderen Kämpfen für unabdingbar. Der Kampf gegen das Patriarchat muss ineinader verschränkte Diskriminierungsformen thematisieren, angehen und überwinden. Deshalb muss er auch immer antirassistisch, antikapitalistisch und emanzipatorisch sein. Feminismus geht uns alle an, denn Sexismus, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt sind allgegenwärtig und nicht das Problem Einzelner. Wir solidarisieren uns mit Kämpfen von FLITAN* auf der ganzen Welt, ob organisiert oder im alltäglichen Leben.

Mobilisiert! Partizipiert! Seid LAUT und unbequem! Tanzt in euren Lieblingsoutfits. Lasst uns lautstark feiern, egal welchem oder keinem Geschlecht ihr euch zuordnet. Lasst uns gemeinsam widerständig sein, uns vernetzen und für eine solidarische Gesellschaft kämpfen. Wir fordern eine Welt, in der alle so leben und lieben können, wie und wen sie wollen -– jenseits von Kategorien wie Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Alter, Behinderung, Körpernormen und Klasse! Hier und überall!

Es gibt im hinteren Teil der Demo einen Kinder- und Familienblock.
Awarenesstelefon 015730348081
Es wird auch ein Auto für Menschen mit Behinderung geben.

Unterstützer*innen:
Rosa
about:utopia
FFF
Women defend Rojava
Interventionistische Linke
Frauen* Gruppe Zumutung
Zelle
Gartensia
LU15
Feminismen Hochschulgruppe
Musik von Mi0m und VHämHop
https://soundcloud.com/MI0M

Glossar:
Awarenss ist ein Bewusstsein für die herrschenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse, in denen Diskriminierung, Sexismus und sexualisierte Gewalt keine individuellen Einzelfälle sind. Es ist eine Haltung und ein Handeln, das Verantwortung übernimmt und darauf reagiert, dass Übergriffe und Benachteiligung auch in unserem alltäglichen Umfeld stattfindet.

FLITAN* ist ein Sammelbegriff für Frauen, Lesben, Inter-,Trans-,Agender-, und Nicht-binäre Personen. Es sind also alle Menschen außer cis-Männer gemeint.
Cis-Männer sind Personen, denen bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen wurde und die sich auch als Männer identifizieren.
Das Patriarchat bedeutet wörtlich übersetzt „Herrschaft des Vaters“, meint zusammenfassend die Vorherrschaft und Überlegenheit von cis- Männern über FLITAN*.

Intersektionalität beschäftigt sich mit der Verschränkung von sozialen Ungleichheiten, Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Im Fokus liegt das Zusammenwirken unterschiedlicher Formen von Diskriminierung wie bspw. Geschlecht, Begehren, Race, Alter, sozioökonomischer Status, Ability. Personen die von mehreren Diskriminierungen betroffen sind, sind besonders scheiße dran.

Wir bitten darum, dass keine Parteiwerbung betrieben wird.
Danke!

Solidarische Grüße

Info/Demo *Wir stehen zusammen – Solidarität mit der Lu15 und den zwei vom Landgericht*

14.02.2020 | Sternplatz
17:30 Uhr Kundgebung
19:00 Uhr Demo

„Am 04.02.2020 wurde eine Privatwohnung und das Wohnprojekt Lu15 in Tübingen durchsucht.

Insbesondere in der Lu15 trat die Polizei dabei sehr gewalttätig auf und hielt sich in keinster Weise an angeblich geltende Gesetze. Der Durchsuchungbeschluss wurde erst, nachdem vermummte und bewaffnete Polizist*innen längst im gesamten Haus verteilt waren und nach mehrmaligem Drängen kurz vorgezeigt. Menschen wurden zu Boden geworfen, es wurden Zimmer durchsucht, für die es keinen Beschluss gab und eine Brandschutztür zerstört, obwohl ein Schlüssel angeboten wurde. Weiteres zur Hausdurchsuchung findet ihr hier: lu15[punkt]de

Als Grund für den ganzen Terz wurde die Festnahme von zwei unserer Freund*innen am Landgericht in Tübingen in der vorherigen Nacht genannt. Vorgeworfen wird ihnen eine versuchte (!) Sachbeschädigung.

Nachdem die beiden Gefährt*innen schon zu Beginn ihrer Festnahme erklärten, dass sie keine Aussage machen wollen, wurden beide stundenlang verhört. Unter anderem auch von Staatsschutz und Kriminalpolizei. Das allein ist schon kein übliches Vorgehen bei einer solchen Art des Tatvorwurfs. Darüber hinaus wurde über verschiedene Wege versucht, Aussagen zu erzwingen. Die Gefährt*innen wurden sofort voneinander getrennt und erhielten keine Auskunft über den Verbleib der anderen Person. Der Haftarzt, welcher die Hafttauglichkeit der Festgenommenen bestätigen musste, nahm die physischen und psychischen Beschwerden von zumindest einer Person in keinster Weise ernst. Gleich im Anschluss wurde die Festgehaltene an einen anderen Ort gebracht, ohne Auskunft darüber zu erhalten, wo sie sich befindet. Bei den Verhören wurden beide mehrfach und über längere Zeiträume hinweg verbal bedroht und lautstark angeschrien. Dazu wurde das Drohszenario eröffnet, dass bei weiterer Aussageverweigerung die Beschuldigten erst in ein paar Wochen einem Haftrichter vorgeführt und bis dahin festgehalten würden. Weiter wurde angedroht, den Festgenommenen sage und schreibe 45 Sachbeschädigungen innerhalb der letzten Jahre anzulasten, sollten diese nicht beginnen mit der Polizei zu “kooperien”.

Als die Gefangene gezwungen wurde, sich für Durchsuchungen und Untersuchungen zu entkleiden, wurde die einzig anwesende weibliche Polizistin aufgefordert, den Raum zu verlassen, sodass sie mit zwei männlichen Beamten allein zurück blieb. Auch ärztlich verschriebene und dringend benötigte Medikamente wurden ihr verweigert.

Die Gefährt*innen waren über viele Stunden der Gewalt und dem Sadismus der Polizist*innen ausgesetzt. Diverse Grundrechte wurden ihnen entzogen.

Doch trotz aller Schikanen haben beide keine Aussage gemacht!

Ihnen gilt ganz besonders unser Respekt und unsere Solidarität!

Diese Polizeiaktion war ein massiver Angriff auf linke Strukturen, ein Angriff auf die Privaträume diverser Personen und vor allem ein Angriff auf zwei von uns!

Das Ausmaß der Gewalt seitens der Büttel lässt vermuten, dass hier der Frust über das Ausbleiben von Fahndungserfolgen in den letzten Jahren verarbeitet wurde.

Dieser Angriff des Staates hätte alle treffen können, die ihn auch nur im Geringsten kritisieren oder hinterfragen. Getroffen hat es zwei, gemeint sind wir alle! Aber keine*r steht alleine! Wir werden das Erlebte und das, was noch kommt, gemeinsam durchstehen! Wir werden die beiden Gefährt*innen bei ihren voraussichtlich anstehenden Prozessen und darüber hinaus mit allen Möglichkeiten unterstützen.

Auch war dieser Angriff kein Einzelfall. Schon seit langer Zeit geht die Polizei, unterstützt und gedeckt durch Politik und Justiz, gegen Linke und ihre Strukturen vor. Dabei ist es irrelevant, ob die Polizei sich an bestehende Gesetze hält oder nicht, da die Geschichte und die letzte Zeit sowieso gezeigt haben, dass die Gesetze an die Wünsche, Vorstellungen und das Verhalten der Polizei angepasst werden. Die Problematik wird weiter dadurch verschärft, dass in letzter Zeit immer mehr rechte Tendenzen und Strukturen innerhalb der Polizei aufgedeckt werden.

Doch auch wenn sie alles daran setzen uns klein zu machen: Wir werden niemals aufgeben! Wir werden für ein gutes Leben für alle einstehen, egal was kommt!

Kommt zur Demo, um eure Unterstützung mit den Betroffenen zu zeigen.

Solidarität und Glück für die zwei vom Landgericht und die Lu15!

14.02.2020 | Sternplatz
17:30 Uhr Kundgebung
19:00 Uhr Demo

Wir wünschen uns eine große, bunte und ausdrucksstarke Demo, die offen für alle sein soll, die uns unterstützen. Lasst bitte eure Parteifahnen zu Hause!

Lu15 and friends“

https://lu15.de/2020/02/08/wir-stehen-zusammen-solidaritaet-mit-der-lu15-und-den-zwei-vom-landgericht

Von Kobanê bis nach Tübingen: Solidarität mit Rojava-Veranstaltungswoche vom 20.-25.01.2020

Am 20. Januar 2020 jährt sich der Beginn der völkerrechtswidrigen türkischen Angriffe auf Afrin, einer von drei selbstverwalteten Kantonen in Nord-und Ostsyrien, zum zweiten Mal. Seit 2014 baut die kurdische Partei der Demokratischen Union (kurz PYD) dort ein alternatives Gesellschaftsmodell basierend auf Frauenbefreiung, Selbstbestimmung und Ökologie auf, das seitdem unter dem Namen „Rojava“ bekannt ist. Die Angriffe erreichten am 9. Oktober 2019 einen erneuten Höhepunkt, als türkische Truppen ihre Angriffe offiziell auch auf andere Teile Rojavas ausweiteten. Hunderte getötete Zivilisten und Zivilistinnen sowie hunderttausende Menschen auf der Flucht sind die schreckliche Folge. Während international oftmals der Eindruck entsteht, das Gesellschaftsmodell Rojava neige sich dem Ende zu, setzt man vor Ort alles daran, die erkämpften Werte zu verteidigen. Anlässlich dessen findet vom 20. bis 25. Januar 2020 eine Veranstaltungswoche in Tübingen und Reutlingen statt, in der die Solidarität mit dem erbitterten Widerstand der Menschen in Rojava ausgedrückt werden soll. Während aller Veranstaltungen werden Spenden gesammelt. Die Einnahmen werden zur Finanzierung der Solidaritätswoche genutzt und sämtliche Überschüsse an medizinische und humanitäre Hilfsorganisationen in Nord- und Ostsyrien weitergeleitet.

 

Montag, den 20.01.2020:

A. Rojava – Basisdemokratie und Selbstverwaltung in Syrien

Ort: Epplehaus, Tübingen; Zeit: 19:00 Uhr Einlass, 20:00 Uhr Veranstaltungsbeginn

In Rojava – einer Region in Nord-Syrien, wird versucht, eine Selbstverwaltung aufzubauen und über alle Belange des täglichen Lebens auf basisdemokratische Weise zu entscheiden. In den gewählten Räten, die die Entscheidungen treffen, wird darauf geachtet, dass Frauen mit mindestens 40% vertreten sind, und auch alle Ethnien, Religionen und gesellschaftlichen Gruppen repräsentiert sind, so dass nicht eine Mehrheit die Minderheit beherrscht. Im Vortrag sollen folgende Fragen geklärt werden: Wie kam es zu dieser Selbstverwaltung? Was ist demokratischer Konföderalismus? Wie hat sich die Selbstverwaltung entwickelt? Und was hat das alles mit uns zu tun?

B. Jineolojî – Wissenschaft der Frauenrevolution

Ort: Kulturschock Zelle e.V., Reutlingen; Zeit: 19:30 Uhr

In Nord- und Ostsyrien wird seit 2012 eine Revolution verwirklicht, die die Frauenbefreiung zur Grundlage macht und eine kommunal basierte (Basis-)Demokratie nach dem Konzept des Demokratischen Konförderalismus aufbaut. Frauen sind in gesellschaftlichen Bereichen führend, in allen politischen Gremien gleich beteiligt und haben zudem autonome Strukturen. Die Jineolojî wurde aus den Erfahrungen der Kurdischen Bewegung und unter Einbeziehung feministischer Wissenschaftskritik als radikale Wissenschaft der Frau entwickelt. Geschichte, Gegenwart und Zukunft werden aus einem nicht patriarchalen Blickwinkel betrachtet, neu gedacht und so Lösungsvorschläge für die Fragen auf dem Weg zum Aufbau der befreiten Gesellschaft entwickelt. Auch in Europa, in Lateinamerika und an weiteren Orten wird mit der Jineolojî gearbeitet. Was bedeutet Jineolojî hier für uns?

 

Dienstag, den 21.01.2020:

Jineolojî – Wissenschaft der Frauenrevolution

Ort: Demokratisches Kurdisches Gesellschaftszentrum e.V., Pliensaustr. 29, 73728 Esslingen; Zeit: 19:30 Uhr

(Für nähere Infos: siehe Text Montag)

 

Mittwoch, den 22.01.2020:

Frauenwiderstand und Solidarität in Kurdistan

Ort: Schellingstrasse 6, Tübingen, Zeit: 18:30 Uhr

Um 18:30 Uhr laden wir zunächst alle FLINT* zum offenen Women Defend Rojava-Treffen der Lokalgruppe Tübingen ein. Anschließend zeigen wir ab 20 Uhr einen Film über die Geschichte des Frauenwiderstandes in der kurdischen Bewegung: Von Sakine Cansiz und Leyla Zana über den Gefängniswiderstand während der türkischen Militärdiktatur bis hin zur Frauenguerilla und der YPJ: Repression, Frauenwiderstand, Liebe, Solidarität und der Kampf entschlossener Frauen für eine andere Gesellschaft jenseits von Patriarchat und Kapitalismus. (Dauer: 53 Minuten, in Kurdisch/Französisch/Englisch mit englischen Untertiteln). Währenddessen wird es vegane Küfa geben. Außerdem sind die Hausbar und ein Cocktailstand mit Soli-Shots geöffnet.

 

Donnerstag, den 23.01.2020:

Krieg und Utopie in Rojava – Reisebericht aus Nord- und Ostsyrien

Ort: Kulturschock Zelle e.V., Reutlingen; Zeit: 19:30 Uhr

Seit einigen Wochen ist in den Nachrichten nichts mehr von dem erneuten Ausbrechen eines Krieges in Nord- und Ostsyrien zu hören. Nachdem die Türkei die Region angegriffen hat, um das Grenzgebiet unter ihre Kontrolle zu bringen, scheint es, als hätte sich die Lage beruhigt. Es wird das Bild vermittelt, durch die Interventionen und diplomatischen Bemühungen Russlands und der NATO sei es wieder friedlich. Aber ist das tatsächlich so? Wer wird dort eigentlich angegriffen? Und was für eine Gesellschaft lebt und kämpft in Rojava? Wir laden ein zu einem aktuellen Überblick über die Lage im Norden und Osten Syriens. Eine feministische Aktivistin, die vor einigen Wochen nach Deutschland zurückgekehrt ist, berichtet.

 

Freitag, den 24.01.2020:

Solikonzert

Ort: Gartenstraße 7, Tübingen; Zeit: 19:00 Uhr

Bevor wir am Samstag auf den Straßen selbst unsere Stimmen erheben, möchten wir am Vorabend bunten Klängen aus aller Welt lauschen. Dafür haben wir verschiedene Künstler*innen aus unterschiedlichen Genres in die Gartensia eingeladen. Zuvor wird es einen Vortrag zum Thema „Die wahren Verlierer*innen des Kriegs“ geben.

 

Samstag, den 25.01.2020:

Demonstration: Riseup4Rojava

Ort: Marktplatz, Tübingen; Zeit: 14:00 Uhr

Zum Ende der Woche tragen wir unsere Solidarität mit den Menschen in Rojava auf die Straße. Wir werden lautstark und kämpferisch durch die Stadt ziehen, um auf die Situation in Nord- und Ostsyrien aufmerksam zu machen. Bringt Transparente, Schilder und eure Stimmen mit und lasst uns gemeinsam für eine befreite Welt demonstrieren.

Bundesfreiwilligendienst im Epplehaus

Das Jugendzentrum Epplehaus in Tübingen bietet ab dem 01.03.2019 eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Wir suchen für ein halbes Jahr eine_n einsatzfreudige Bewerber_in ab 18 Jahren. Der Besitz eines Führerscheins, generelle handwerkliche Vorkenntnisse auch im Bereich der Veranstaltungstechnik und grundlegende PC-Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.
 
Wir bieten : einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit viel Eigenverantwortung, die Möglichkeit zum Erwerb von Kompetenzen in den Bereichen: Büroarbeiten, Homepagebetreuung, Grafikbearbeitung, handwerkliche Tätigkeiten, hausmeisterliche Tätigkeiten, Veranstaltungsbetrieb…
Teilbereiche des Aufgabenfelds können an die individuellen Fähigkeiten der/des Bewerber_in angepasst werden.
 
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
E-mail an: team@epplehaus.de

Solidarität mit dem DemoZ in Ludwigsburg!


„Zum Hintergrund:
 
Das Demokratische Zentrum Ludwigsburg – Verein für politische und kulturelle Bildung (DemoZ) existiert seit 1980 und ist ein selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum mit vielfältigen Angeboten in den Bereichen Kultur und Politik. Das Jahresbudget liegt unter 50.000 Euro und setzt sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und staatlichen Zuschüssen zusammen. Die kulturellen Angebote des DemoZ reichen von Konzerten mit Nachwuchsbands über Kabarett- und Theaterabende und Sportgruppen bis hin zu Ausstellungen, Filmvorführungen und Lesungen. Politisch setzt sich das DemoZ unter anderem gegen Rassismus und Antisemitismus sowie für eine solidarische, gleichberechtigte und soziale Gesellschaft ein. In der Satzung des Vereins heißt es: „Der Verein setzt sich für die Demokratisierung der Gesellschaft und die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aller Menschen ein. Er dient der Volksbildung und der Förderung einer offenen demokratischen Diskussion und versucht, konkrete Probleme unserer Gesellschaft sichtbar und öffentlich diskutierbar zu machen.“
 
Das Finanzamt wirft dem DemoZ vor, die in der Abgabenordnung als gemeinnützig anerkannten Zwecke der Förderung von Kultur und (politischer) Bildung nicht „in geistiger Offenheit“ zu verfolgen.“
 
https://www.demoz-lb.de/2019/11/11/pressemitteilung-kulturzentrum-in-ludwigsburg-verliert-gemeinnuetzigkeit

Gegendemo AfD in Burladingen am Samstag

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Zu den Protesten rund um die AfD-Veranstaltung in Burladingen, gibt es eine gemeinsame Zuganreise aus Tübingen:

Zugtreffpunkt Tübingen
DATUM: Sa, 09.02.2019
ZEIT: 11:15 Uhr
ORT: HBF Tübingen

Nehmt Eure Freund*innen mit +++ Druckt den Flyer aus und verteilt ihn +++ Alle gemeinsam gegen die AfD!

Hier der Aufruf der Antifaschistischen Aktion [Aufbau] Tübingen:

Am Samstag, 09.02.2019 planen einige Rechtsausleger aus der AfD eine Veranstaltung in Burladingen (Zollernalbkreis) abzuhalten. Die VeranstalterInnen können dem sog. „Flügel“ um Björn Höcke zugerechnet werden und sind in Baden-Württemberg als ErstunterzeichnerInnen des „Stuttgarter Aufrufs“ bekannt. Es handelt sich dabei vor allem um das offen faschistische Segment der rechtspopulistischen Partei, welche mithilfe völkischer Rhetorik einerseits zu provozieren und gleichzeitig die konsequente Umsetzung des parteipolitischen Programms der AfD versucht.
Dabei sind diese Figuren mit Nichten als Hardliner Ihrer Partei zu verkennen. Vielmehr entblößt sich in deren Ausschweifungen das menschenfeindliche Potential der sog. „Alternative für Deutschland“ in unverblümter Art und Weise und bringt neben völkischen Rassismus und Antisemitismus auch zu Tage, das weite Teile der Gesellschaft aber auch gar nichts von der AfD zu erwarten haben. Als Arbeitnehmer*innen profitieren wir in keinster Weise von der AfD! Im Gegenteil: Durch Kürzungen von Sozialleistungen, Erhöhungen der Steuern für die Klasse der Lohnabhängigen bei gleichzeitigem wirtschaftlichen Protektionismus würde sich unsere Lage noch weiter verschlechtern.
Mit Christina Baum als Rednerin steht die Anmelderin einer Demo in Kandel auf der Rednerliste, auf welcher offene Faschisten den Schulterschluss mit Rechtspopulisten und einigen Teilen der Bevölkerung mimen. Geeint und koordiniert wird dies von der AfD, als Motor der aktuellen Rechtsentwicklung unserer Gesellschaft und als Profiteur dessen gleichermaßen.
Nicht nur durch die dezentrale Lage von Burladingen, erhoffen sich die Verantwortlichen einen reibungslosen Ablauf ihrer Veranstaltung. Es ist kein Zufall wenn sich der Blick der VeranstalterInnen auf diesen Ort richtet, nachdem sie in Ulm abgeblitzt sind: Der Bürgermeister Harry Ebert besitzt als ehemaliger Polizist mittlerweile ein Parteibuch der AfD, wurde er doch als parteiloser Kandidat in sein Amt gewählt.
Im Zuge der bevorstehenden Europa- und Kommunalwahlen versucht die AfD sich nun auch auf lokaler Ebene zu festigen, um dort eine weitere Bühne für ihre blau-braune Hetze zu nutzen.

Somit steht fest: Rechte Hetze werden wir auch in Burladingen nicht dulden! Wir wollen den Rechten dort wo sie auftreten entschlossen begegnen und müssen uns dem Rechtsruck entgegenstellen wo auch immer dieser Ausdruck findet. Wir werden die Proteste vor Ort unterstützen.
Dem Rassismus keinen Raum und den Hetzern keine Ruhe!

antifaaufbautue.blogsport.de

Aufruf gegen den AfD Neujahresempfang

Aufruf gegen den AfD Neujahresempfang

Am 08.02.2019 ist es wieder soweit: Der AfD – Kreisverband Reutlingen lädt zum fünften mal in Folge zum Neujahrsempfang in den städtischen Spitalhof. Auch in diesem Jahr ist damit zu rechnen, dass dieses Event der rechten Szene in Reutlingen und Umgebung erneut zur Vernetzung zwischen Parteifunktionären und rechten Kräften jeglicher Couleur dienen wird. Wieder mal ein Anlass unseren Protest gegen
diese Partei und deren Ideologie auf die Straße zu tragen!

Gemeinsam und solidarisch!

Lasst uns also der AfD gemeinsam und entschlossen entgegen treten! Wir sind mit allen solidarisch, die ihren Protest gegen die AfD am Tag des AfD-Neujahrsempfangs auf die Straße tragen. Dabei ist
uns ein kreativer und vielfältiger Ausdruck wichtig, denn jede*r soll Teil unseres Protests sein können!

Gegen die „Alternative für Deutschland“!

In Zeiten in denen die AfD nunmehr in allen Landtagen vertreten ist, ist es besonders wichtig wiederholt darauf aufmerksam zu machen, dass die AfD keine gewöhnliche Partei ist. Sie ist in großen Teilen nicht weniger rechtsextrem als die NPD oder die sogenannte „Identitäre Bewegung“, doch verpackt sie dies deutlich geschickter. Sogar der „Verfassungsschutz“ hält es mittlerweile für opportun, eine „Beobachtung“ der AfD in den Raum zu stellen und bei den Jungen Alternativen in Teilen zu praktizieren.
Die AfD ist eine Partei, die rassistische und menschenverachtende Anschauungen vertritt und verbreitet. Sie hetzt gegen all jene Menschen, die nicht in ihr rückwärtsgewandtes Weltbild passen,
egal ob Geflüchtete, Menschen anderen Herkunft oder Hautfarbe. Auch ist sie sicher keine Partei „des kleinen Mannes“. Dazu reicht ein kurzer Blick in ihr Wahlprogramm. Hier wird maßgeblich
Politik für Konzerne vorgestellt. Ganz egal sind die Belange sozial benachteiligter oder armer Menschen. Darüber hinaus wird öffentlich versucht, die AfD als Partei der Frauenrechte zu etablieren, aber sie ist in ihrem Frauen- und Familienbild zutiefst sexistisch und frauenverachtend.
Die Rechte der Frau sind für die AfD nur so lange von Interesse, wie sie diese gegen „Ausländer“ verteidigen können. Sie wollen ein Verbot von Abtreibungen und diskreditieren somit jedes Recht einer Frau auf individuelle Selbstbestimmung. Sexistisch ist ebenso der Hass auf Schwule, Lesben, Trans- und Intersexuelle Menschen.

Gründe gibt es viele, um auch in Reutlingen gegen die AfD auf die Straße zu gehen. Jede*r von uns hat seine persönlichen. Lasst uns diese Gründe bündeln und in einem gemeinsamen und solidarischen Protest auf die Straßen Reutlingens bringen!

Kommt alle zur Demonstration und der anschließender Kundgebung!
Erzählt es euren Bekannten, Kolleg*innen, Freund*innen und Familien!

Der AfD kein städtisches Gebäude und auch keines sonst!
Für ein gutes Leben für alle Menschen!

Demonstration: Freitag, 08.02.2019 17:00 Uhr Hauptbahnhof
Kundgebung: Freitag, 08.02.2019 18:00 Uhr Marktplatz